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Gepäckversicherungen sind nicht immer sinnvoll

Immer wieder geht Gepäck verloren, wird beschädigt oder gestohlen. Dagegen können sich Reisende mit einer Gepäckversicherung wappnen. Doch oft lohnt sich der Abschluss eines Vertrages nicht, weil das Transportunternehmen für Schäden aufkommen muss oder die Hausratversicherung den Verlust des Koffers oder Rucksacks reguliert. Die Stiftung Warentest hat 14 Angebote für die Reisegepäckversicherung genauer betrachtet. Einen Rundumschutz gibt es nirgends. „Keine Versicherung zahlt in jedem Fall“, heißt es in der März-Ausgabe der Zeitschrift „Test“.

Fast alle Versicherer schränken ihre Haftung erheblich ein. So ist der Diebstahlschutz zum Beispiel löchrig. Wertsachen, die während der Fahrt oder dem Flug aus dem Koffer verschwinden, ersetzt kaum eine Versicherung. Genauso wenig kommen die Anbieter dafür auf, wenn Schmuck oder teure Accessoires aus dem Hotelzimmer oder der Schiffskabine entwendet werden. Sie müssen im Tresor aufbewahrt werden. Für Wertsachen im Auto, auf dem Boot oder im Zelt gilt der Schutz oft nur tagsüber. Bargeld, Kreditkarten und Wertpapiere sowie Tickets sind gar nicht mitversichert. Manche Anbieter schließen sogar Brillen, Hörgeräte und Prothesen aus.

Der Schutz umfasst auch die teure Fotoausrüstung nur teilweise. Als Teil des Gepäcks sind Kameras und Objektive meist mitversichert, wenn die Geräte nicht schon von außen als interessantes Diebesgut erkennbar sind. Ansonsten rät die Stiftung Warentest dazu, die Ausrüstung stets mitzunehmen, weil deren Diebstahl sonst in der Regel nicht ausgeglichen wird. Eine weitere Einschränkung gilt für elektronische Geräte, bei denen Versicherungen oft nur den Zeitwert, nicht jedoch den Neuwert erstatten.

Dennoch kann der Abschluss einer Gepäckversicherung aus Sicht der Verbraucherschützer für bestimmte Reisende sinnvoll sein, wenn diese auf Nummer sicher gehen wollen. Kreuzfahrer und Bustouristen gehören dazu, weil Reeder bei Diebstählen an Bord nicht haften und auch Busunternehmen nur bei grober Fahrlässigkeit einen Schaden ersetzen müssen. Flugreisenden empfiehlt die Stiftung ebenfalls eine Police, da sich der Fluggast bei einem Verlust des Gepäcks direkt an die Versicherung wenden kann und sich nicht mit der jeweiligen Fluggesellschaft herumärgern muss.